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Ferienwohnungen Graubünden: Massive Preiseinbrüche

Hypothekenvergleich: Hypo-Börse

Kürzlich berichteten wir auf Hypobörse darüber, daß die Preise für Ferienwohnungen in der Schweiz im Durchschnitt 15% jährlich (seit 2014) eingebrochen sind bzw. einbrechen.

Und sich auch aktuell weiterhin im Sinkflug befinden.

Aber in Graubünden, wo es nebst dem Wallis wohl am meisten Ferienwohnungen gibt im ländlichen Raum, ist festzustellen, daß längst nicht alle Gebiete gleich betroffen sind.

Es gibt im Gegenteil große Unterschiede.

Während es im Umland von Chur und seiner Wohnungsnot noch die Möglichkeit gibt, Ferienwohnungen in vermietete Wohnungen umzuwandeln, gilt für den „Umraum“ von Chur wie Flims und Davos, daß hier die Preise noch recht stabil sind.

Anders hingegen im ländlichen Raum.

Untersuchung von Wüest & Partner

Ferienwohnungsgebiet in St. Moritz / Engadin

Ferienwohnungsgebiet in St. Moritz / Engadin

Gemäß Untersuchung von Wüest & Partner verhält es sich so, daß Gebiete, die vergleichsweise noch näher an Chur liegen und vom Unterland zu erreichen sind, weniger vom Ferienwohnungspreiseinbruch betroffen sind, leiden Gebiete wie das Engadin besonders. Hier sollen viele Erben ihre Ferienwohnungen verkaufen.

So stünden in den Gemeinden des Oberengadins 754 Zweitwohnungen zum Verkauf. 2003 waren es 447.

In näher an Chur und damit auch an Zürich etc. gelegenen Regionen gibt es sogar weniger Angebote als 2003: Von 522 auf 452 (Regionen Davos/Klosters) und von 298 auf 263 (Flims/Laax/Falera) haben hier die Verkaufsangebote abgenommen.

Fazit: Es ist nicht nur der Zeitpunkt sehr wichtig, wann man kauft, sondern auch die Lage und das Umfeld.

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