Variable Hypothek (Liborhypothek)

Aufgepaßt beim Hypothekenvergleich: Krasser Fall von Moneypark-Hypothek-Vermittlung bzw. Credit-Suisse-Hypothek

Festhypothek, Hypothekenvergleich: Hypo-Börse, Variable Hypothek (Liborhypothek)
Langfinger Hypothekenvergleich Kosten Moneypark Credit Suisse

Das Finanzportal Inside Paradeplatz berichtet von einem Fall, bei dem ohne das Wissen eines Hypothekar-Kunden von der Bank Credit Suisse für die Vermittlung einer Hypothek eine Provision von 33.000 Schweizerfranken geflossen ist.

Kraß teure Trennung bzw. Hypothekenkündigung

Als der Hypothekenkunde sich von der Hypothek der Credit Suisse trennen wollte bzw. wegen dem Handeln der Bank sogar mußte, also den Hypokredit vorzeitig kündigen wollte, forderte die Bank Geld.

Und zwar richtig viel Geld. Denn die Hypothekarzinsen sind bei der CS im Vergleich zu den Nullzinsen und sogar Minuszinsen, die zurzeit herrschen extrem teuer. Und die Bank bei der Berechnung ihrer „Entschädigung“ für die entgangenen Gewinne sehr kreativ.

Zudem führte sie selbst herbei, daß der Kunde vorzeitig aus der Festhypothek aussteigen mußte.

Das Portal IS berichtet über einen aktuellen Fall einer CS-Hypothek:

„Der Spielraum sei ausgereizt, meinte die CS. Was tun? Der Kunde fand eine andere Bank für sein Vorhaben. Bedingung war die gesamte Finanzierung.

Also mußte der Kunde seine 10jährige Fest-Hypothek bei der CS auflösen. Jetzt erst gingen ihm die Augen auf. Die CS wollte für einen vorzeitigen Ausstieg sage und schreibe 409’000 Franken.“

Hinzu kommt: Erst durch eine unsinnige oder zurückhaltend formuliert zweifelhafte „Beratung“ nahm der Kunde zudem in Millionensumme zuviel Hypokredit auf.
Was allerdings für die Hypothekenvergleichs-Firma Moneypark zur Goldgrube wurde, denn sie kassierte prächtig.

Lange Laufzeiten für Provisionen der Hypothekenportale interessanter als Kundeninteressen

Der Fall beweist einmal mehr:
Für Hypothekenportale sind lange Hypolaufzeiten, die den Hypothekarnehmer lange binden nach seiner Unterschrift, viel interessanter, denn viel mehr Provision.

Eine unbefristete Liborhypothek wird natürlich viel weniger gern vermittelt, weil dann die Provision viel geringer ist, denn der Kunde kann ja einfacher aussteigen und wechseln zu einer anderen Bank.

Vergleich Festhypothek, Libor-Hypothek: Drum schaue, wer sich lange bindet

„Drum schaue, wer sich ewig bindet“, heißt es bei Göthe (Goethe). Nicht nur wer sich „ewig“ bindet, sondern auch wer sich „lange“ oder „sehr lange“ oder „fast ewig“ bindet, sollte schauen.

Und auch an was er sich bindet, ob er eine Liborhypothek oder eine Festhypothek eingeht.
Auf keinem Fall sollte man hier Finanzportalen, Hypothekenportalen und Vermittlern wie Moneypark, Comparis, Avobis, Hypoauktion etc. blind vertrauen.

Bereits in einem vergangenen Artikel wies Hypobörse.ch in diesem Hypothekenblog darauf hin, daß Libor-Hypotheken gemäß allen vorliegenden Untersuchungen für die Kunden in der Regel vom Zins her günstiger sind als eine Festhypothek. (siehe Blogbeitrag hier)

Hinzu kommt das horrende Geldrisiko, wenn man eine Festhypothek vorzeitig kündigen will oder muß, wie der erschreckende Bericht auf dem Portal „Inside Paradeplatz“ von dieser Woche zeigt.

 

 

 

Hypothekenvergleich Raiffeisen

Festhypothek, Hypothekenvergleich: Hypo-Börse, Variable Hypothek (Liborhypothek)

Einen Hypothekenvergleich gibt es bei der Raiffeisen-Bank.

Allerdings ist es kein Hypothekenvergleich mit anderen Banken, Versicherungen oder Hypothekenanbietern.

Sondern ein Vergleich der Zinsen zwischen variabler, fester und libor-orientierter Hypothek.

Dort werden aktuelle Zinsen aufgelistet und die Zinsentwicklung der variablen Hypothek, der 5-jährigen Festhypothek sowie der 5-jährigen LiborFlex-Hypothek auf Basis 6-Monats-Libor seit 1985.

Die Raiffeisen bietet außerdem folgende Sonderhypotheken: Familienhypothek – Ecohypothek – Renovationshypothe.

Allerdings:

Wer will aktuell eine Hypothek bei einer Bank wie Raiffeisen abschließen, wo die alte Garde, die Pierin Vincenz Machenschaften über Jahre deckte mit Patrik Gisel und Co (alle wollen nix gemerkt haben) weitgehend weiter am Ruder ist?

Die Raiffeisenbank, die so stark im Hypothekargeschäft ist, hat ohne Zweifel eine Geschäftsleitung, die ihres Amtes nicht würdig ist.

Wenn Gisel und Co wirklich über soviele Jahre / Jahrzehnte nichts gemerkt haben, dann sind sie unfähig.

Bildschirmfotoausriß: Blick.ch (Pierin Vincenz und Kumpane versuchten Journalist Lukas Hässig mundtot zu machen und drohten ihm mit hohen Forderungen)

Bildschirmfotoausriß: Blick.ch (Pierin Vincenz und Kumpane versuchten Journalist Lukas Hässig mundtot zu machen und drohten ihm mit hohen Forderungen)

Wenn sie das Spiel mitgemacht haben, sind sie kriminell.

Jetzt können Sie wählen: Was ist Ihnen unsympathischer / sympathischer? Kriminell oder unfähig?

Ich denke als Bankleitung ist wohl beides unsympathisch.

Das einzige, was noch unsympathischer ist als das ist die Finma, die als Aufsichtsbehörde (!) alles deckte.

Erst als durch die Enthüllungen des zürcher Journalisten Lukas Hässig gar keine andere Wahl mehr blieb, wurde sie laaaangsam und ein bißchen tätig.

Derweil bedrohte Raiffeisen bzw. Pierin Vincenz den Journalisten rechtlich.

Und die Finma schwieg (weiter). Selbst dort noch.

Mancher Meinung nach sollte der Bundesrat die Finma schließen, die Abermillionen an Steuergeldern einsparen und einfach den Journalisten anstellen dafür. Damit wäre allen gedient.

Vor allen Dingen aber der Integrität des Finanzplatzes Schweiz.

Und Raiffeisen – auch, wenn dort die aktuelle Garde dies vermutlich noch anders sehen dürfte.

Remo Maßat

 

Entwicklung der Hypothekenzinsen: Hypothekenvergleich variable vs. Festhypothek

Festhypothek, Hypothekenvergleich: Hypo-Börse, Variable Hypothek (Liborhypothek)

Auf einem Finanzblog ist folgendes Zitat mit einer interessanten Graphik zu sehen:

„Das heißt, daß die Märkte davon ausgehen, daß die Zinsen in drei Jahren niedriger liegen werden als heute.“

Die professionellen Anleger gehen also davon aus, daß die zukünftigen Zinsen niedriger liegen.

Laufend werden aber werden Hypothekarnehmer mit Warnungen vor steigenden Zinsen eingedeckt.

Von Banken und Versicherungen.

Sie raten meist dazu, sich gegen möglicherweise steigende Hypothekarzinsen mittels (teurer) festverzinslichen Hypothek abzusichern und langfristiger festzulegen.

Und nicht einfach eine kurzlaufende variable Hypothek abzuschließen.

Warum tun sie das?

Warum tun sie das, wenn sie selbst der Meinung sind, daß die Zinsen in Zukunft sinken werden?

Im Artikel „Hypotheken: Die irreführenden Zinsprognosen der Banken“ weist K-Tipp-Autor Bernhard Bircher Read more

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