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Gute Zins-Geldanlage: Wo gibt es hohe Zinsen?

Hypothekenvergleich: Hypo-Börse, Zinsanlagen - hohe Zinsen
Nicht mal mehr ein mickriges Prozent Zins gibt es für Zinsgeldanlagen zurzeit. Nebst Nullzinsen gibt es sogar Strafzinsen. Und obendrauf noch hohe Bankgebühren, die zusätzlich an der Rendite zehren.

Wer zurzeit hohe Zinsen für sein Geld sucht, stöbert in einer Wüste.

Trotzdem zahlen die Bürger als Steuerzahler oder für Immobilienkredite hohe Zinsen.

Nicht mal mehr ein mickriges Prozent Zins gibt es für Zinsgeldanlagen zurzeit. Nebst Nullzinsen gibt es sogar Strafzinsen. Und obendrauf noch hohe Bankgebühren, die zusätzlich an der Rendite zehren.

Nicht mal mehr ein mickriges Prozent Zins gibt es für Zinsgeldanlagen zurzeit. Nebst Nullzinsen gibt es sogar Strafzinsen. Und obendrauf noch hohe Bankgebühren, die zusätzlich an der Rendite zehren.

Es fragt sich:

– Warum kosten Hypotheken in Zeiten der Nullzinsen oder Minuszinsen soviel Zins?

– Warum müssen die Bürger für die Schulden des Bundes trotz 0.75% Minuszinsen im Jahr 2017 CHF 1,7 Milliarden an Zinsen tragen?

– Warum wird, wenn man bei den Steuerbehörden von Bund, Kanton oder Gemeinde eine Rechnung später zahlt, 6% Verzugszins berechnet?

Diese 3 Beispiele zeigen:

Schuldner müssen enorme Beträge zahlen an Zinsen.

Und dies, obwohl die Geldaufnahme in Zeiten der Minuszinsen eigentlich höchstens Verwaltungsgebühren kosten dürfte.

Paradoxe Zins-Situation

Noch paradoxer wird es, wenn man es als Anleger betrachtet, der zurzeit eine gute Zins-Geldanlage mit möglichst hohen Zinsen sucht.

Als Zinsanlager muß man sogar Strafzinsen zahlen teilweise, wenn man anlegt.

Also man bekommt nicht nur null Zins, sondern muß noch draufzahlen. Und nebst Minuszinsen teilweise oder Nullzinsen auch noch heftige Bankgebühren berappen.

Außer, man legt in exotischen Währungen an, wo dann ein hoher Zins von Währungsverlusten aufgefressen werden kann. Aber das ist nur was für hochspekulativ veranlagte Leute, nichts für Menschen, die seriöse und vor allen Dingen sichere Zins-Anlagen suchen.

Wo also gibt es hohe Zinsen?

Die Lösung für gute Zinsen als Privatanleger ist nicht der Gang zur Bank. Und auch nicht der, exotische ausländische Anlagen in riskanten Fremdwährungen zu tätigen.

Sondern ein guter Weg führt über Kredite von Privat für Privat.

Wobei auch hier immer ein großes Ausfallsrisiko besteht.

Wer also eine wirklich sichere Zinsanlage sucht, der braucht für seinen Privatkredit auch eine entsprechend solide Sicherheit.

Und das sind Immobilien, also die Besicherung des Privatkredits durch eine Hypothek.

Ein Geschäft, das derzeit nur Banken, Versicherungen, Pensionskassen und andere große Marktspieler beherrschen.

Außer, man kennt Hypobörse.ch.

Hier gibt es sowohl hohe Zinsen für Privatanleger. Als auch billige Zinsen für Immobilienkredite.

In keinem Hypothekenvergleich der Schweiz gibt es günstigere Hypozinsen als auf der Hypothekenbörse.

Denn kein Bankzwischenhändler, kein Hypothekenmakler kassiert mit.

 

 

Wie berechnet sich das Einkommen bei einer Hypothek

Hypothekenvergleich: Hypo-Börse

Als Faustregel für die sogenannte Tragbarkeitsprüfung gilt, daß eine Hypothek nicht mehr als 1/3tel des Brutto-Einkommens an Belastung auslösen darf.

Dann gilt eine Hypothek als tragbar.

Das heißt, eine Bank / Versicherung / Pensionskasse oder auch ein anderer Hypothekargeber (z. B. bei einer Hypothek von privat, eine Privatperson) kann davon ausgehen, daß der Hypothekarnehmer die Hypothek „tragen“ (zurückzahlen inklusive Zins und Kosten) kann. Und dies unter Berücksichtigung der Nebenkosten der Immobilie.

Nebst dem Eigenkapital spielt also das Einkommen bzw. der Bruttoeinkommen eine maßgebliche Rolle bei der Bewertung dessen, ob eine Hypothek der Tragbarkeitsprüfung standhält. Read more

Was ist die Tragbarkeitsprüfung?

Hypothekenvergleich: Hypo-Börse
Die finanzielle Last der Hypothek für Zinsen und Tilgung muß tragbar sein. Die Last darf nicht zu groß sein. Hierfür gibt es die sogenannte "Tragbarkeitsprüfung".

Bevor ein Immobiliendarlehen, eine sogenannte Hypothek gewährt wird, überprüft man die Tragbarkeit.

Die Tragbarkeitsprüfung zeigt, ob eine Person oder Firma (bei einer Geschäftshypothek) – insbesondere bezogen auf Einnahmen bzw. Einkommen – die finanziellen Voraussetzungen zur für Tilgung (Rückzahlung) der Hypothek gegeben sind.

Es wird also geprüft, ob der Immobilienkredit durch den Kreditnehmer getragen werden kann (daher der Name Tragbarkeit), ob er tragbar ist.

Es werden bei der Tragbarkeitsprüfung verschiedene Faktoren berücksichtigt.

Eigenkapital

Bei Wohnimmobilien wird in der Regel ein Eigenkapital von 20% gefordert.

Beispiel:

Wer eine Liegenschaft für 500.000 Franken kaufen will, muß 100.000 Fr. Eigenkapital vorweisen können. Read more

Hypothekenmarkt: Mittelalter gegen Zukunft

Hypothekenvergleich: Hypo-Börse

Der Hypothekenmarkt befindet sich dank Hypotheken-Vergleichsportalen, Hypothekenbörsen und Hypothekenauktionen in einem grundlegenden Wandel.

Dank des Internets läuft immer mehr direkt. Zunehmend auch ohne Bank. Weil die Banken im dynamischten Markt kaum vertreten sind.

Und hierbei ist zu sagen:

Es erstaunt, daß Banken bloß in homöopathischen Dosen aktiv im Markt agieren.

Beispiele gibt es nicht nur im Hypotheken-Bereich, sondern auch bei ganz profanen Abläufen.

Führen wir daher erst solch ein Beispiel an: Dem Ablauf einer Zahlung.
Man sollte meinen, daß im Internetzeitalter, da alles digital abgewickelt wird, eine Zahlung sofort, innert Sekunden oder wenigstens Minuten gutgeschrieben würde. Doch dem ist nicht so.

Viele Banken orientieren sich lieber zurück ins Mittelalter

Wer heutzutage eine Zahlung von Zürich nach München tätigt, muß feststellen, daß sie je nach beteiligten Banken durchaus 2 bis 3 Tage dauern kann. Länger als der Postreiter im Mittelalter brauchte. Bei der Postfinance dauert auch heutzutage eine Zahlung im Inland länger als viele Postreiter im Mittelalter brauchten. (Bild: Postreiter im 15. Jahrhundert)

Wer heutzutage eine Zahlung von Zürich nach München tätigt, muß feststellen, daß sie je nach beteiligten Banken durchaus 2 bis 3 Tage dauern kann. Länger als der Postreiter im Mittelalter brauchte. Bei der Postfinance dauert auch heutzutage eine Zahlung im Inland länger als viele Postreiter im Mittelalter brauchten. (Bild: Postreiter im 15. Jahrhundert)

Sehe man sich beispielsweise die Postfinance an:

Wenn man eine Zahlung am Donnerstag kurz nach Mitternacht eingibt, so wird sie erst am Montag der kommenden darauffolgenden Woche ausgeführt.

Für alle, die kein Konto bei der Postfinance haben:

Das ist ernsthaft so. Kein Scherz.

Und hierbei muß gesagt werden, daß die Postfinance kein kleiner Marktteilnehmer ist. Auf Wikipedia kann man lesen: PostFinance ist mit einem Marktanteil von rund 60 Prozent die Marktführerin im Zahlungsverkehr der Schweiz. Und mit E-Finance, dem Internet-Portal von PostFinance, führend im elektronischen Bänking („electronic banking“).

Wer soetwas noch tut im digitalen Zeitalter und wegen ein paar Overnightzinsen (und das bei dem niedrigen Zinsniveau) Zahlungen absichtlich zurückbehält, hat nichts gelernt.

Kundeninteresse achten oder nicht?

Anstatt sich am Kundeninteresse zu orientieren und Zahlungen sofort gutzuschreiben hält man sie im Internetzeitalter absichtlich zurück, nur um ein paar mickrige Zinsen herauszukratzen.

Erfolgreich sind aber auf lange Sicht immer die Unternehmen, die sich am Kundeninteresse orientieren. Alle Studien belegen das. Google ist das beste Beispiel dafür.

Und:

Die ganzen Sofortbezahldienste zeigen, daß Kunden nicht bereit sind, im digitalen Zeitalter zu akzeptieren, daß eine Zahlung von Zürich nach Müchen heutzutage immer noch teilweise länger dauert als im Mittelalter mit dem Postreiter.

Auch der Hypothekarmarkt der Schweiz wird von großen Marktteilnehmern beherrscht. Aber die Vormacht bröckelt.

Interessante Dinge geschehen gerade

Das größte Taxiunternehmen der Welt verfügt über nicht ein einziges Auto.

Die meistgelesenen Informationsportale wie Facebook und Co. haben nicht einen einzigen Journalisten beschäftigt.

Die größten Internethändler haben nicht ein einziges Produkt in einem Lager.

Digitalisierung.

Früher wurden Informationen in Stein gemeißelt. Dann kam das Papier. Und nun die Digitalisierung.

Früher wurden Informationen in Stein gemeißelt. Dann kam das Papier. Und nun die Digitalisierung. (Bildschirmfotoausriß: Google-Bildersuche)

Die größten Zuwachsraten

Die größten Zuwachsraten haben Portale, die auf Kundenorientierung und auf Digitalisierung setzen.

Und auf archaische Rituale wie etwa das Ausdrucken, Ausfüllen und Per-Post-verschicken von Papierformularen soweit als möglich verzichten.

Früher wurden Informationen in Stein gemeißelt, dann später auf Papier gedruckt, heute sind Informationen mehr und mehr digital.

Hypotheken: Der Markt ist im Wandel

Und auch bei Hypotheken und anderen Kreditarten wandelt sich der Markt gewaltig.

Der Anleger sucht sich für ihn attraktive Angebote selbst heraus.

Kein Mensch hat doch heutzutage Lust, mit irgendwelchen Bankformularen in eine Filiale zu dackeln und beim Bänker dann demütig um einen Immobilienkredit zu betteln.

Die Postfinance zögert auch heute - über 12 Jahre nach dem Kassensturzbericht von 2005 (!) - absichtlich Zahlungen hinaus

Die Postfinance zögert auch heute – über 12 Jahre nach dem Kassensturzbericht von 2005 (!) – absichtlich Zahlungen hinaus

Es wird sich auch der Hypotheken-Markt mehr und mehr ins Internet verlagern.

Und viele, denen die Bank zu umständlich ist, werden einfach privat Hypotheken am Markt suchen. Und Anleger werden dies prüfen und sich über die Zinsen freuen. Die noch dazu immobilienbesichert sind und somit – außer, man läßt sich auf riskante Gewerbeimmobilien ein oder finanziert ein Rustico im Tessin – sicher sind.

Wer eine Hypothek aufnehmen will, ist somit nicht mehr zwingend auf die Bank angewiesen.

Er kann die Bank anfragen, muß es aber nicht mehr.

Zurzeit spielen im Hypothekenmarkt natürlich – das ist keine Frage – Banken die große Rolle.

Ich glaube nicht, daß das auf Dauer so bleibt. Es wird vermehrt das Internet eine Rolle spielen. Und Banken, die heute noch Formulare dem Kunden zum Ausdrucken und unterschreiben schicken, die werden verlieren.

Digitalisierung wird auch Grundbuchgeschäfte erfassen

Steuerämter werden digitalisiert, Sozialversicherungsformulare kann man per Mausklick ausfüllen, Kontoeröffnungen bei Banken sind inzwischen möglich, ohne in der Bank zu erscheinen und sich „auszuweisen“.

Wer als Schweizer ein Konto (zum Beispiel bei der deutschen Commerzbank oder der DKB) will, kann sich am Bildschirm identifizieren.

Heute noch für einige Ewiggestrige undenkbar, aber sicher bald Zukunft:

2017 vermeldete der estnische Gesetzgeber, daß die Grundbuchämter geschlossen werden. Grundbuchgeschäfte sind in Estland somit gänzlich digitalisiert, in der Schweiz noch undenkbar. (Bildausriß: Bericht einer Wirtschaftsseite zur Schließung der Grundbuchämter in Estland)

2017 vermeldete der estnische Gesetzgeber, daß die Grundbuchämter geschlossen werden. Grundbuchgeschäfte sind in Estland somit gänzlich digitalisiert, in der Schweiz noch undenkbar. (Bildausriß: Bericht einer Wirtschaftsseite zur Schließung der Grundbuchämter in Estland)

Im Zeitalter der digitalen Signatur ist es eine Frage der Zeit, bis sogar Grundbuchgeschäfte digital abgewickelt werden. Und nicht „nur“ Hypotheken.

In vielen Kantonen kann man schon die Grundbücher digital einsehen. In Graubünden zum Beispiel kann man auf www.GEO.GR.ch Eigentümerabfragen vornehmen und auf einer digitalen Karte die Objekte sehen, die im Grundbuch eingetragen sind.

In Estland, dem in Europa am meisten digitalisierten Land, wurden Mitte 2017 die Grundbuchämter gänzlich geschlossen. Es gibt schlicht kein Grundbuchamt mehr mit einem Schalter. Alles läuft digital.

Die Schweiz ist im Vergleich zu Estland noch Entwicklungsland.

Doch auch hier ist der Trend eindeutig.

Im Rahmen des Ministertreffens am 6. Oktober 2017 – bezeichnenderweise fand dieses in Tallinn / Estland statt – haben die 32 Länder der EU und der EFTA eine gemeinsame Deklaration zur Förderung von E-Government unterzeichnet.

Mit der «Tallinn Declaration on eGovernment» soll eine gemeinsame Basis gelegt werden, um die Digitalisierung der Verwaltung nicht nur national, sondern auch international voranzutreiben.

Der Bundesrat will den Weg zu einer elektronischen Identität ebnen.

Ziel des strategischen Projektes ist, daß sich die Nutzer im Internet korrekt und sicher identifizieren können, heißt es.

 

 

 

 

 

 

Warum nur Immobilienkredite?

Hypothekenvergleich: Hypo-Börse

Grundsätzlich gilt bei Krediten:

Wird der Schuldner zahlungsunfähig, ist der Einsatz meist verloren.

Daher: Wer auf Nummer Sicher gehen will, setzt auf Hypotheken.

Denn hier ist der Einsatz nur verloren, sollte die Immobilie drastischst an Wert verlieren. Dies kann selbst bei einem Naturereignis nicht der Fall sein, weil es ja die Gebäudeversicherung gibt, die jeder Hauseigentümer in der Schweiz abschließen muß.

Und:

Die Immobilienpreise in der Schweiz steigen aber seit vielen Jahrzehnten.

Hypotheken unter einer Viertelmillion?

Hypothekenvergleich: Hypo-Börse

Für Banken sind Hypotheken unter einer Viertelmillion Franken nicht interessant.

Das können Sie selbst testen, indem Sie bei einer x-beliebigen Bank versuchen, eine Hypotheken-Offerte einzuholen.

Oder versuchen, mit einem Hypothekenrechner, z. B. von Comparis, ein Angebot für eine Hypothek unter einer Viertelmillion Franken einzuholen.

Daher bietet die Hypothekenbörse ausdrücklich auch privaten Anbietern die Möglichkeit, die Bauherren, Sanierer und anderen Immobilienbesitzer, welche auf Hypobörse.ch inserieren, Kontakt aufzunehmen und Hypothekenangebote abzugeben bzw. auszuhandeln.

Hypobörse.ch schließt eine Lücke

Hypobörse schließt somit die Lücke für die Immobilienkredite, die für Banken zu klein sind, um attraktiv zu sein. Für private Geldanleger kann es durchaus interessant sein, jemandem, der nur 50.000 Franken für eine Sanierung braucht, einen immobilienbesicherten Kredit zu geben.

Besoders bei den heutigen Nullzinsen bzw. Negativzinsen bietet sich auf Hypobörse.ch somit für Privatanleger eine attraktive Möglichkeit, eine gute und sichere Kapitalmarktredite zu erzielen.

Und gleichzeitig erhalten auch solche Sanierer und Hausbesitzer Klein-Hypotheken, die sie von ihrer Bank nicht oder nur zu äußerst ungünstigen Konditionen erhalten würden.

Hier ein Beispiel aus dem Januar 2018 von Hypoplus.ch. Eine Hypothek von 90.000 Franken, dafür interessiert sich keine Bank oder Versicherung. Der Bearbeitungsaufwand ist zu hoch, die Hypozinsen (der Zinserträge für die Bank) sind zu niedrig:

 

 

 

Neue Hypotheken-Richtlinien

Hypothekenvergleich: Hypo-Börse

Wer ein Haus oder eine Wohnung kaufen will, muß 20 % des Kaufpreises als Eigenkapital bringen.

Andere Regeln gelten für Ferienwohnungen und Liebhaberobjekte. Hier sind die Erfordernisse an das Eigenkapital höher.

Die Behörden, allen voran die Schweizerische Nationalbank, beobachten den Hypothekarmarkt aufmerksam. Seit vielen Jahren warnt die SNB vor einer Überhitzung, die jedoch nie eingetreten ist.

Dennoch haben sich aufgrund der Vorgaben der SNB die Vergaberichtlinien für Hypotheken verschärft.

Das hat Folgen für Neuhypotheken:

Die Bank bewertet die Immobilie vorsichtiger auf der Basis des Niederstwertprinzip.

Selbstgenutztes Wohneigentum: Hier dürfen die ersten zehn Prozent Eigenkapital des Belehnungswertes der Immobilie nicht aus der 2. Säule der Pensionskasse kommen.

Schnellere Amortisation. Bisher hatten Hypothekarnehmer bis zu 20 Jahre lang Zeit, ihre 2. Hypothek zurückzuzahlen, diese Frist wurde nun um 5 Jahre verkürzt. Die Hypothek ist damit innert 15 Jahren auf 2/3 des Belehnungswertes der Immobilie zurückzuführen.

Außerdem muß dies vor dem Pensionsalter erfolgen.

Für die Tragbarkeitsprüfung rechnen Banken und Versicherungen – auch, wenn die tatsächlichen Zinssätze für Hypotheken zurzeit völlig anders gelagert sind – in aller Regel mit 5%.

Damit ein Polster besteht, falls die Zinsen ansteigen und die Niedrigzinsphase vorbeigehen sollte.

Die Hypothek darf außerdem in punkto Rückzahlung und Kredit-Nebenkosten nicht ein Drittel des Einkommens überragen.

 

Wie entstand Hypobörse.ch? Warum private Hypothek?

Hypothekenvergleich: Hypo-Börse

Für eine Renovation, die nur 50.000 Franken kostete, wurde eine Bank angefragt.

Diese Kantonalbank war bereit, Hypokredit zu geben.

Aber nur, wenn nicht 2 Räume saniert würden, sondern das ganze Objekt. Die anderen Räume wollte ich aber nicht sanieren, weil sie in Ordnung waren.

Die Bänker erklärten mir, daß sie 250.000 Fr. Hypothek geben würden. Nicht aber 50.000 Fr.

Als ich fragte, was das soll, erklärten sie, daß sich Kleinhypotheken aufgrund des niedrigen Zinsniveaus für sie nicht lohnen würden.

Schließlich suchte ich im Internet, stieß unter anderem auf das Hypothekarangebot des HEV (Hauseigentümerverbandes) und tippte dort meine Angaben ein. Doch kam nicht weiter, denn es hieß schließlich bei Eingabe der Hypothekarsumme „Mindestsumme 250.000 Franken“. Also genau das gleiche Schema.

Nur Großhypotheken waren interessant.

Aber wer kleinere Sanierungen machen wollte, der kriegte – und kriegt – kein Angebot.

Ein Irrsinn. Wenn man bedenkt, daß die gleichen Banken Kapitalanlegern nichtmal mehr Zinsen bezahlen. Sondern sogar Zinsen verlangen, wenn jemand anlegt.

So kam es zur Idee von Hypobörse.ch.

Sowohl Liegenschaftsbesitzer als auch Kapitalanleger würden profitieren.

Und dies nicht nur bei kleinen Hypothekarsummen, sondern natürlich profitieren auch beide Parteien, wenn es um größere Hypothekarsummen geht. Wenn hierbei der Kapitalanleger einen Zins erhält, den er bei der Bank für sein Geld niemals kriegen würde. Und gleichzeitig der Liegenschaftsbesitzer, der eine Hypothek sucht, einen kleineren Zins zahlt als bei der Bank.

Die private Hypothek brächte beiden Parteien finanzielle Vorteile.

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